Mobiles Reparaturmanagement bei der Maier Spedition
Mobiles Reparaturmanagement bei der Maier Spedition
Bocholt, 23.09.2026
Die Maier Spedition nutzt seit 2025 die Telematiklösung TISLOG für das mobile Reparaturmanagement ihres Inventars. Aus derselben Produktfamilie stammt das ebenfalls bei Maier eingesetzte System für das mobile Fuhrpark- und Auftragsmanagement im Nah- und Fernverkehr.
Auf den ersten Blick fallen sie kaum auf. Doch bei näherem Hinsehen findet man die QR-Codes bei der Maier Spedition auf mehr als 300 beweglichen und unbeweglichen Gegenständen. Neben Flurförderzeugen wurden auch Türrahmen, Rolltore und LKW mit den kleinen Aufklebern ausgestattet. Hintergrund ist das hier im Jahr 2025 eingeführte digitale Reparaturmanagement, mit dem die früheren Meldescheine aus Papier abgeschafft wurden.
„Früher war es vergleichsweise umständlich, einen Schaden an einem Fahrzeug oder einer Türe zu melden“, erinnert sich Fabian Wiedemer vom IT-Support des in Singen Hohentwiel beheimateten Logistikdienstleisters. Sobald ein Mangel auffiel, musste man zunächst seinen Vorgesetzten informieren. Danach benötigte man ein spezielles Meldeformular, das anschließend ausgefüllt im dafür vorgesehenen Sammelfach abgelegt werden musste. „Von dort ging es dann in die Technikabteilung, die sich um die Reparatur gekümmert hat“, beschreibt die Assistentin des technischen Leiters Laura Königfelder den ehemals analogen Vorgang.
Eigene Lösung nicht übertragbar
Im Zuge der Digitalisierungsstrategie der Konzernmutter Planzer AG sollte auch dieser Prozess digitalisiert werden. Vor diesem Hintergrund wandte man sich an die TIS GmbH aus Bocholt, die in Singen seit 2018 Lieferant für das mobile Auftragsmanagement im Nahverkehr ist (siehe unten). „Wir kannten TIS als absoluten Spezialisten und zuverlässigen Partner für mobile Lösungen, die noch dazu zum Cloud-First-Ansatz der Planzer AG passen“, erklärt Wiedemer.
Die Anfrage nach einem mobilen Reparaturmanagement war für TIS zwar eine Premiere, doch fand man schnell eine Lösung auf Basis vorhandener und bewährter Systeme. Es handelt sich um eine abgewandelte Form von TISLOG mobile Smart, einer browserbasierten Web-Lösung für das mobile Auftragsmanagement. Sie dient ursprünglich dem unkomplizierten Einbinden von Subunternehmern und Charterfahrzeugen in bestehende Logistik- und Telematiksysteme über handelsübliche Smartphones. Die für die Maier Spedition weiterentwickelte Version heißt TISLOG mobile Smart Asset Check.
Hohe Akzeptanz von Anfang an
„Der offene Zugang mit einem beliebigen Smart- oder iPhone ließ die größten Hürden zum Melden eines Schadens fallen und sorgte von Anfang an für hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitenden“, so Wiedemer. Um einen Schaden zu melden, muss lediglich der am defekten Gerät angebrachte QR-Code mit dem Smartphone gescannt werden. Dabei erscheint im Display des Smartphones eine Webadresse, die direkt zur digitalen Checkliste führt. Diese muss ausgefüllt, mit Schadensfotos ergänzt, digital unterschrieben und per Knopfdruck an die Technikabteilung gesendet werden. Dort kann der Schaden anhand des QR-Codes eindeutig dem betroffenen Objekt zugeordnet werden.
„Der Meldeprozess geht jetzt viel schneller und unkomplizierter als früher“, bestätigt Königfelder, die ihre Kolleginnen und Kollegen per Mail über das neue System informiert hatte. Den Fahrern wurde der einfache Prozess persönlich erklärt. Eine spezielle Schulung war nicht erforderlich.
Schäden werden konsequenter gemeldet
Die Ergebnisse sprechen für sich: Schäden werden jetzt viel konsequenter und praktisch lückenlos dokumentiert, wodurch sich der Gesamtzustand des Anlagevermögens verbessert habe. „Die Qualitätssteigerung fällt vor allem bei den LKW, Rolltoren und Flurförderzeugen ins Gewicht, die jetzt noch schneller repariert werden können. Aber auch bei den Bürotüren macht sich die Umstellung auf den TISLOG Smart Asset Check positiv bemerkbar.
Bei der Maier Spedition hört die Lösung auf den Namen „Digitaler Mängelbericht“ und soll demnächst noch ausgeweitet werden. Dann können zum Beispiel auch Mängel in Räumlichkeiten gemeldet werden.
Mobiles Auftragsmanagement bei der Maier Spedition
Seit 2018 arbeitet die Maier Spedition im Nah- und Fernverkehr mit der Telematiklösung TISLOG mobile. 23 Auflieger verfügen bei Maier über die „TISPLUS telematicbox Trailer“. 31 Fahrzeuge von Subunternehmern und 23 eigene Nahverkehrs-Fahrer wurden mit TISLOG-Handhelds ausgestattet. Hinzu kommen fünf Hallenscanner für den Lagerumschlag, die ebenfalls über die TISLOG-App verfügen. Sämtliche mobilen Endgeräte erhalten die Auftragsdaten direkt aus dem Transportmanagementsystem KOMALOG, das auf umgekehrtem Wege alle Sendungsstatus-Meldungen empfängt. Für eine optimale Auswertung der Telemetrie-, Verbrauchs- und Lenkzeitdaten wurde in den 23 eigenen Nahverkehrs-LKW zudem die TISPLUS telematicbox Truck verbaut.
Auf dieser Basis wird der Fuhrpark transparent und kann wesentlich besser disponiert werden. „Durch TISLOG können wir nachverfolgen, wo unsere Fahrzeuge sind, sehen die verfügbaren Ladekapazitäten und können effizienter disponieren“, stellt Hassan Korkmaz fest, der bei der Maier Spedition die Nahverkehrs-Disposition leitet.
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