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Die auf mobile Telematiksysteme spezialisierte TIS GmbH präsentiert auf der Messe LogiMAT in Stuttgart (13. bis 15. März 2012) neuartige Lösungen für mehr Effizienz in Umschlaglagern. Im Vordergrund stehen Fotofunktionen für das lückenlose Abrechnen sperriger Güter und das konsequente Dokumentieren von Schäden im Sammelgutverkehr. Basis bildet die Telematiklösung PSV3 in Verbindung mit mobilen Datenterminals (MDT) mit integrierter Kamera. Hier setzt TIS auf Motorola-Geräte vom Typ MC95. TIS stellt aus in Halle 7 am Stand 200.
Das neue Modul „Sperrgut“ ermöglicht mit Hilfe des MDT das lückenlose Aufspüren sperriger Sendungen im Sammelguteingang. Wenn ein Lagermitarbeiter eine offenbar sperrige Sendung entdeckt, startet er mit Hilfe einer einfachen Scannung den genau definierten Prozess, in dessen Verlauf auch ein Foto des betreffenden Guts erstellt wird. Außerdem werden Maße und Gewicht der Ware festgestellt und über die Tastatur des MDT eingegeben. Hintergrund der Entwicklung ist der steigende Kostendruck im Sammelgutverkehr: Dort kommt es häufig vor, dass Sperrgut vom Versandspediteur nicht deklariert und der entsprechende Frachtaufschlag bei der Abrechnung durch den Kooperationspartner nicht berücksichtigt wird. Dadurch wird die ohnehin angespannte Marge der Empfangsspediteure deutlich geschmälert.
Das ebenfalls neue Modul „Schadensdokumentation“ dient dem einfachen Dokumentieren von Schäden im Sammelguteingang. Wird beim Be- oder Entladen ein Schaden festgestellt, kann der Mitarbeiter einfach per Tastendruck am PSV3-Datenterminal die Dokumentation des Vorgangs starten. Dabei wird automatisch das „Terminal-Process-Capturing“ gestartet – eine von TIS entwickelte Optical-Character-Recognition-Software (OCR). Diese verwandelt das aktuelle Display des MDT mit Sendungsnummer und Schadenscode in maschinenlesbare Zeichen. Von diesem raffinierten Kunstgriff merkt der Lagermitarbeiter gar nichts – er bekommt stattdessen über das große Farbdisplay der Motorola-Geräte genaue Angaben, was er zu tun hat. Dieser Prozess entspricht den hohen Qualitätsanforderungen vieler Speditions-Kooperationen, die von jedem Vorfall mindestens ein eindeutiges Bild verlangen. Die Mitarbeiter werden während der Schadensdokumentation Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Dabei wird den Fotos die für die automatisierte Weiterverarbeitung benötigten Daten wie Sendungs- oder Packstücknummer zugeordnet.
Beide Lösungen haben sich bereits in der Praxis bewährt und führten bei verschiedenen Sammelgutspeditionen zu höheren Erträgen. Während das Modul „Sperrgut“ die Erlöse steigert, ist das Modul „Schadensdokumentation“ ein wirkungsvoller Schutz vor Regressforderungen.
Das besondere an den neuen Entwicklungen ist ihre Verträglichkeit mit so genannten Terminal-Emulationen, die in Lager- und Umschlagsumgebungen stark verbreitet sind. Terminal-Emulationen ermöglichen per Funkverbindung den direkten Zugriff auf zentrale Hostsysteme, ohne dass Software und Daten auf dem Handheld gespeichert werden müssen. Der Nachteil ist, dass Terminal-Emulationen die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner nicht unterstützen – wie zum Beispiel die Fotofunktion. Die neuen Softwaremodule von TIS haben dieses Problem gelöst.
PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden.
Der CargoLine-Partner Bursped optimiert den Hallenumschlag im Sammelguteingang mit einer einzigartigen Scannerlösung von TIS mit integriertem Transponder: Schadensabwicklung und Videoüberwachung werden damit wesentlich vereinfacht.
Mark Klinghammer mag keine Kompromisse. Der Prokurist der KG Bursped Speditions-GmbH & Co mit Sitz in Hamburg gestaltet die Abläufe in seinem Unternehmen möglichst rationell und setzt dabei auf modernste Technik. So wird der tägliche Hallenumschlag des CargoLine-Partners seit April 2011 durch eine erneuerte hocheffiziente Scanner- und Videoüberwachungslösung unterstützt, mit deren Hilfe jedes der täglich rund 5.000 Packstücke lückenlos verfolgt werden kann. Zudem erleichtert das System die Schadensabwicklung, indem die Lagermitarbeiter auftretende Mängel ohne großen Aufwand nach einem standardisierten Prozess dokumentieren können.
Zentrales Element bilden dabei die mobilen Datenerfassungsgeräte – kurz MDT – der TIS GmbH aus Bocholt. Die Scanner basieren auf Motorola-Geräten vom Typ MC95 mit integrierter Kamera. Die Hardware-Experten von TIS haben die robuste Hardware um wesentliche Module ergänzt. Zu den Innovationen zählen ein Unterbaugehäuse für aktive Transponder und ein ergonomischer Pistolengriff. Beides wird seitens Motorola nicht angeboten. Damit wird das Gerät zum einzigen am Markt verfügbaren MDT, das über Scanner, Kamera, RFID-Erkennung und die in der Logistik geforderte Ergonomie verfügt. Von der technischen und handwerklichen Qualität der Speziallösung ist Klinghammer überzeugt: „Alles, was die Mitarbeiter von TIS in die Hardware integrieren, machen die sehr gut - da gibt es keine Ecken und Kanten.“
Raffinierter Kunstgriff
Erstmals bei Bursped eingesetzt wird auch ein von TIS entwickeltes Software-Modul, mit dem die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner mit Terminal-Emulationen kombiniert werden können. Terminal-Emulationen ermöglichen per Funkverbindung den direkten Zugriff auf zentrale Hostsysteme, ohne dass Software und Daten auf dem Handheld gespeichert werden müssen. Der Nachteil ist, dass Terminal-Emulationen die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner nicht unterstützen - wie zum Beispiel die Fotofunktion. Die schnelle, einfache und zuverlässige Dokumentation von Schäden war deshalb für Terminal-Emulationen bislang nicht möglich. Die bei Bursped realisierte TIS-Lösung für das Handheld Motorola MC95 hat dieses Problem gelöst.
Das Modul „Fotodokumentation“ ermöglicht dabei das gewohnte Arbeiten mit der Terminal-Emulation, während die neue TIS-Software im Hintergrund bereitsteht. Wird beim Be- oder Entladen ein Schaden festgestellt, kann der Mitarbeiter einfach per Tastendruck die Dokumentation des Vorgangs starten. Dabei wird automatisch eine OCR-Software gestartet, die das aktuelle Display des MDT mit Sendungsnummer und Schadenscode in maschinenlesbare Zeichen umwandelt. Von diesem raffinierten Kunstgriff merkt der Lagermitarbeiter gar nichts - er bekommt stattdessen über das große Farbdisplay der Motorola-Geräte genaue Angaben, was er zu tun hat. Dieser Prozess entspricht den hohen Qualitätsanforderungen von CargoLine, die von jedem Vorfall mindestens drei Bilder verlangen. Gefordert sind ein Detailfoto der Beschädigung, ein Bild des gesamten Packstücks sowie ein Foto des Etiketts. Hier konnten die Entwickler von TIS von den Erfahrungen Klinghammers profitieren und eine sehr praxisnahe Lösung programmieren.
Schritt für Schritt geführt
„Früher mussten sich unsere Mitarbeiter im Schadensfall erst mal eine Digitalkamera besorgen, die Fotos erstellen und anschließend ins Büro bringen“, erinnert sich Klinghammer. Vor dem Hintergrund des hohen Zeitdrucks während des Umschlags habe man bei manchen Schäden dann lieber „ein Auge zugedrückt“ und Bursped sei am Ende auf dem Schaden „sitzen geblieben“. Jetzt muss der Mitarbeiter für die Aufnahmen nicht einmal die Emulation verlassen und wird Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Dabei wird den Fotos die für die automatisierte Weiterverarbeitung benötigten Daten wie Sendungs- oder Packstücknummer zugeordnet. An diesem Vorgang ist ein weiteres von TIS entwickeltes Softwaremodul mit der Bezeichnung „Terminal-Process-Capturing“ beteiligt.
„Der vereinfachte Ablauf führte bei uns zu einer lückenlosen Dokumentation aller Schäden und zwei- bis dreimal so vielen Fotos“, sagt Klinghammer. Gegenüber den Versandspediteuren sei man dadurch in einer wesentlich besseren Position. „Wir schützen uns wirkungsvoll vor Regressforderungen“, so Klinghammer.
Während die Kamera ihre Vorteile bei der Schadensdokumentation ausspielt, ist der im MDT integrierte Transponder der Schlüssel für die Videoüberwachung. Hier vertraut Klinghammer auf eine Lösung von VLS (vormals Eseg). Die 40 MDT-Geräte kommunizieren via Transponder mit den 204 Kameras, die an den 138 Toren der 13.200 Quadratmeter großen Umschlaghalle montiert sind. Jeder Scan kann damit genau den Kameras zugeordnet werden, die sich während der Erfassung im RFID-Funkbereich des jeweiligen MDT befinden. Die Aufzeichnungen der Kameras werden mit einem „digitalen Stempel“ inklusive Zeitpunkt der Scannung und Sendungsnummer versehen. Eine Schnittstelle zwischen Videosystem und Speditionssoftware liefert die entsprechenden Sendungsdaten. Die für die Mitarbeiter unsichtbare Funktionsweise der Transponder wird dabei von TIS ständig überwacht. Wenn einer der Tags ausfallen sollte, wird Klinghammer sofort informiert und kann eingreifen.
Pakete suchen am PC
„Mit der Videoanlage von VLS finden meine Kollegen alle vermissten Packstücke sehr schnell vom Schreibtisch aus“, schildert Klinghammer. Die Eingabe einer Barcode- oder Sendungsnummer reicht aus, um den Moment der letzten Scannung als Filmsequenz zu zeigen. Ist der letzte Scan des gesuchten Packstücks gefunden, kann über den Bildschirm nachverfolgt werden, was mit dem Packstück passiert ist. Die Bilder lassen sich anschließend als Film oder als Einzelbilder aus dem System exportieren und beispielsweise an einen Partner oder Kunden verschicken. Dieser kann nun gezielt nach der Sendung suchen, da er weiß, wie das Packstück ausgesehen hat und an welcher Stelle im Lkw es verladen war. Auch das Entladen ihres Lkw kann auf diese Weise am Monitor nachvollzogen werden - so wird für alle Beteiligten sichtbar, dass die Sendung nicht an Bord war. „Der Verlust einer gescannten Sendung ist mit dieser Technik so gut wie unmöglich“, sagt Klinghammer.
Zeit und Kosten hat die neue Lösung aber nicht nur durch ein schnelles Auffinden vermisster Sendungen und die lückenlose Dokumentation der Schäden gespart. Durch die automatische Zuordnung der Schadensfotos zu den Sendungsnummern ist zudem ein aufwändiger Arbeits-Schritt weggefallen, der zuvor eine Halbtagskraft beschäftigte. „Allein dadurch spart das neue System rund 18.000 Euro pro Jahr“, bestätigt Klinghammer, der nach den 40 MDT für Bursped bereits 35 weitere Geräte für das Tochterunternehmen Köster + Hapke bestellt hat. Zudem hat er schon konkrete Vorstellungen für den weiteren Ausbau der Lösung. Im nächsten Schritt sollen auf Basis der aufgenommenen Schadensdaten automatisch PDF-Dokumente generiert und archiviert werden. TIS arbeitet schon daran.
Hintergrund: KG Bursped Speditions-GmbH & Co
Die KG Bursped Speditions GmbH & Co mit Sitz in Hamburg hat sich auf nationale und internationale Stückgutverkehre spezialisiert und bietet umfangreiche Dienstleistungen für sämtliche Verkehrsträger. In Deutschland betreibt der CargoLine-Partner Direktlinienverkehre an 47 Zielstationen, die ein lückenloses Zuliefernetz im innerdeutschen Stückgutverkehr ermöglichen. Das im Jahr 1948 gegründete Unternehmen beschäftigt allein in Hamburg 398 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Bereits 1969 wurde die Firma ELKAWE Container-Service-u.-Vertriebs-GmbH & Co. KG ins Leben gerufen, die als Betreiber des firmeneigenen Fuhrparks fungiert. 1988 beteiligte sich die Bursped-Gruppe an der Gründung des Paketdienstes German Parcel und übernahm die Depots in Hannover, Braunschweig und Hamburg. Im selben Jahr erfolgte die Übernahme der internationalen Spedition Carl Köster & Louis Hapke GmbH & Co. KG. in Hannover. Seit dem Jahr 2000 gehört auch die LOREL LOgistik RELais Bremer Kreuz GmbH zur Bursped-Gruppe. Das Tochterunternehmen konzentriert sich auf die Empfangslogistik. 2004 beteiligte sich BURSPED zudem an der Gründung der BHS Spedition & Logistik GmbH mit Sitz in Bremen.
Schon im Juli 1995 wurde das Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert. 1998 folgte die Zertifizierung des Umweltmanagement-Systems nach der DIN EN ISO 14001 . Im Jahre 2003 wurde die DIN EN ISO 9002 durch die 9001:2000 abgelöst. Weitere Informationen unter www.bursped.de
18. April 2011
Der Logistikdienstleister Raben Group wird seine Standorte in Tschechien und Polen mit der Telematiklösung PSV3 von TIS ausstatten. Das System wird auf mobilen BorUnits (MBU) installiert, die mit einer digitalen Kamera, einem 2D Scanner, WiFi-Funkschnittstelle, GPRS-Modem sowie einem GPS Empfänger zur Fahrzeugortung ausgestattet sind.
Die Raben Gruppe nutzt die MBUs für das Übertragen von Aufträgen, Abrechnen von Paletten und Mehrwegverpackungen sowie zur Kontrolle der transportierten Sendungen. Die PSV3 Lösung von TIS erlaubt eine text- und sprachbasierte Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Disponenten. Zusätzlich überträgen die Geräte ausgewählte technische Informationen des Fahrzeug wie Kraftstoffverbrauch, Temperatur von Flüssigkeiten sowie das Bremsverhalten. Die MBUs sind zudem mit einer digitalen Kamera und einem Scanner ausgestattet. Ein wichtiger Bestandteil des Systems ist die von der TIS GmbH entwickelte „Truckbox”, die an die FMS Schnittstelle des Fahrzeugs angeschlossen wird und via Bluetooth Daten vom CanBUS und des digitalen Tachografen an die MBU übermittelt. Die Lösung wird in der Raben Gruppe in der ersten Jahreshälfte 2012 eingeführt.
„Die Geräte sind vielseitig einsetzbar und vereinen die Funktionen eines tragbaren Scanners zur Sendungsverfolgung mit den Vorteilen eines On-Board Computers“, so Sławomir Pawlak, Direktor der Informatik in der Raben Gruppe. Das System eigne sich damit hervorragend für den Einsatz im Stückgutbereich in großen Transportnetzwerken.
Die TIS-Lösung digitalisiert den gesamten Informationsfluss von der Auftragsübermittlung über die Abfahrtskontrolle, Palettenscheine, Lenk- und Ruhezeiten, die fotografische Schadensdokumentation bis hin zum Ablieferbeleg. Das Konzept basiert auf dem bewährten Telematik- und Tracingsystem PSV3 für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr.
PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden. Als MBUs sind die auf Handheld-Geräten von Motorola und Psion Teklogix basierenden PSV3-Terminals den fest eingebauten Lösungen deutlich überlegen. Durch die integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Positions-, Tachografen- und beliebige andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.
Unterschriften, Ablieferbelege oder Fotos werden mit der MBU beim Empfänger erstellt, anschließend ohne manuellen Eingriff indiziert und mit den zugehörigen Aufträgen „verheiratet“. Auf diese Weise können die erzeugten Datensätze von den angeschlossenen Weiterverarbeitungssystemen – zum Beispiel für Abrechnung oder Archivierung – automatisiert und papierlos verwertet werden.
Die Raben Gruppe ist ein europäischer Logistik-Dienstleiter und wurde vor 80 Jahren gegründet. Das Unternehmen bietet Transporte im Land-, Luft- und Seeverkehr an sowie umfassende logistische Lösungen und globales Supply Chain Management. Die Gruppe verwaltet mehr als 485.000 m² Lagerflächen verteilt auf 10 Länder Europas. Die Fahrzeugflotte besteht aus über 4000 Fahrzeugen. In der Gruppe werden 5200 erfahrene Mitarbeiter beschäftigt, die ständig für eine hohe Qualität der Dienstleistungen sorgen und einen freundlichen Kundenkontakt pflegen. Zur Gruppe Raben gehören die Marken: Raben, Raben Sea & Air, Fresh Logistics.
31. März 2011
PSV3 macht Kühlketten und Fahrfehler transparent.
Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte TIS GmbH präsentiert auf der Messe transport logistic in München (10. bis 13. Mai 2011) eine neue Version von PSV3-InfoDesk mit verbesserter Oberfläche und erweiterten Möglichkeiten der Transportdaten-Auswertung. PSV3-Infodesk ist ein Webportal und eine Schnittstelle zwischen dem PSV3-Server für die gesammelten Telematikdaten und der kundenseitigen Speditions-Software. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, mit PSV3 die Temperaturdaten von Kühlschreibern zu übernehmen, einzelnen Entladestellen zuzuordnen und während der Fahrt in die Zentrale zu übertragen. Enorm zeitsparend wirkt sich auch das neue Modul „Wiegen“ aus: Es ermöglicht die Kommunikation des Handhelds mit modernen Waagen, die mit Funktechnik ausgestattet sind. Via Bluetooth-Adapter von TIS oder WLan wird dabei das ermittelte Gewicht an das mobile Terminal übertragen und dem Packstück zugeordnet. Diese Lösung führt TIS live am Messestand vor. TIS stellt aus in Halle B2 am Stand 315/520.
Mit der neuen Version von PSV3-Infosdesk können Fuhrparkverantwortliche zusätzliche Auswertungen generieren. Auf der neu gestalteten grafischen Oberfläche können zum Beispiel die Stop-Statistiken einzelner Fahrer und Entladestellen abgerufen werden. Diese Funktion dient der Standzeitenkontrolle bei den Verladern und der Verbesserung des Fahrerverhaltens. Denn im Vergleich mit allen anderen Fahrern deckt die Stop-Statistik unnötig lange Pausen an den Haltestellen auf. Durch dieses und viele weitere Kriterien lässt sich eine umfassende Fahrerbewertung erstellen, die täglich abrufbar ist. Fehlverhalten können somit unverzüglich angesprochen und nachhaltig behoben werden. Die Parameter für die Kontrolle lassen sich individuell festlegen.
Eine weitere Neuentwicklung vereinfacht die Kontrolle und Abrechnung von Kühltransporten. Über einen TIS-Bluetooth-Adapter am Kühlschreiber können die Temperaturdaten kontinuierlich ausgelesen und an die mobile Bord Unit (MBU) im Fahrerhaus übertragen werden. In Verbindung mit den dokumentierten Be- und Entladezeiten sowie den Ortsdaten werden die Kühlschreiber-Protokolle automatisch den einzelnen Sendungen beziehungsweise Teilladungen zugeordnet und via GPRS-Mobilfunk in die Zentrale gesendet. Dort können die Aufträge dann sofort abgerechnet werden. Auch etwaige Störungen der Kühlkette werden auf diese Weise unmittelbar erkannt und dokumentiert.
Hintergrund einer weiteren neuen Entwicklung ist die starke Verbreitung der Terminal-Emulationen in Lager- und Umschlagsumgebungen. Terminal-Emulationen ermöglichen per Funkverbindung den direkten Zugriff auf zentrale Hostsysteme, ohne dass Software und Daten auf dem Handheld gespeichert werden müssen. Der Nachteil ist, dass Terminal-Emulationen die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner nicht unterstützen – wie zum Beispiel die Fotofunktion. Die neuen Softwaremodule von TIS haben dieses Problem gelöst.
Das Modul „Fotodokumentation“ ermöglicht das gewohnte Arbeiten mit der Terminal-Emulation, während die neue TIS-Software im Hintergrund bereitsteht. Durch einen frei konfigurierbaren „Trigger“ – zum Beispiel einen speziellen Schadensstatus – wird das Modul “Fotodokumentation” aktiviert. Der Mitarbeiter kann dann Fotos erfassen, ohne die Emulation zu verlassen. Dabei wird den Fotos die für die automatisierte Weiterverarbeitung benötigten Daten wie Sendungs- oder Packstücknummer zugeordnet.
TIS hat sich darüber hinaus bereits mit dem neuen Gerät ES400 von Motorola mit dem Betriebssystem Windows Mobile 6.5 beschäftigt. Das ES400 wurde als robustes Einstiegsmodell konzipiert und zielt auf Lösungsbereiche, in denen heute aus Kostengründen herkömmliche Handys eingesetzt werden. TIS zeigt auf der transport logistic die Telematik-Software PSV3 auf einem ES400.
PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden.
16. Dezember 2010
Die vorwiegend im Ladungs- und Kombiverkehr tätige Spedition Ansorge hat mit einer Telematiklösung von TIS ein durchgängiges Auftragsmanagement realisiert. Dafür wurden 120 Zugmaschinen mit mobilen Bordrechnern (MBU) ausgestattet. Weitere 60 werden folgen.
Die Zahl beeindruckt: Der vielseitige Fuhrpark der Spedition Ansorge (s. Kasten) lässt mehr 100.000 Kombinationen zu – und die ändern sich bei dem süddeutschen Kombiverkehr-Spezialisten ständig. Das Fuhrparkmanagement gerät so zu einer echten Herausforderung.
Für Controlling-Leiter Christian Winkler war dies einer von vielen Gründen, bei Ansorge ein Telematiksystem einzuführen, das direkt an das vorhandene Transportmanagementsystem angeschlossen ist. „Wir wollten in erster Linie eine Lösung, die unsere Disposition unterstützt und die einen zuverlässigen Austausch der Positions- und Speditionsdaten mit den Fahrern ermöglicht“, erklärt der Prokurist. Außerdem sollte das System die Paletten sowie die Hilfsmittel zur Ladungssicherung verwalten und über eine Navigationsfunktion mit Lkw-Restriktionen verfügen.
Robuste Basis
„Wir haben uns bei der Auswahl des passenden Anbieters viel Zeit gelassen“, erinnert sich Winkler. Bevor die Entscheidung für die TIS GmbH aus Bocholt fiel, hatte Ansorge diverse Lösungen anderer Hersteller gründlich getestet und schließlich abgelehnt. „Die Entscheidung für die TIS GmbH aus Bocholt fiel letztlich aufgrund eines überzeugenden Konzeptes und zahlreicher positiver Referenzen“, berichtet Winkler.
Im Juli 2009 konnte der Rollout der Lösung mit der Bezeichnung PSV3 beginnen. Pro Monat wurden rund 20 Lkw mit der mobilen Hardware ausgestattet, die über eine Bluetooth-Verbindung auch die Lenk- und Ruhezeiten des digitalen Tachografen auslesen kann. Nach einem halben Jahr verfügten die vorgesehenen 120 Fahrzeuge über die PSV3-Geräte, die auf robusten Handheld-Computern basieren. „An jedem unserer sechs Standorte haben wir einen zuständigen Spezialisten geschult, der die zugeordneten Fahrer individuell auf die Arbeit mit den mobilen Bordrechnern vorbereitet hat“, erklärt Winkler.
Der Aufwand für Nachschulungen nach den ersten Touren mit der „mobilen Bord Unit“ (MBU) hielt sich in Grenzen, was unter anderem auch an der übersichtlichen Bedienoberfläche der mobilen Terminals liegt. Die einzelnen Programmfunktionen und Befehle lassen sich direkt über Piktogramme ansteuern, deren Bedeutung sich von selbst erklären. Zudem sind die grafisch gestalteten Buttons groß und dadurch einfach zu betätigen. „Zur schnellen Akzeptanz der Telematik im Lkw hat aber auch die integrierte Navigationsfunktion beigetragen“, ergänzt Winkler.
Sichere Bestände
Jetzt erhalten alle Fahrer ihre Aufträge per GPRS direkt auf das Display der MBU. Übertragungsfehler durch die telefonische Übermittlung von Abhol- und Lieferadressen gehören damit der Vergangenheit an. Zudem spart die digitale Übermittlung Zeit – die meisten Telefonate zwischen Zentrale und Fahrern entfallen. Das Senken der Kommunikationskosten ist somit ein weiterer positiver Nebeneffekt.
Die von den Disponenten erstellten Touren werden aus dem Transportmanagementsystem via PSV3-Server in das betreffende Fahrzeug gesendet. Nach der Empfangsbestätigung durch den Fahrer startet die Navigation automatisch. Anschließend verlangt die MBU die Eingabe der Auftragszustände wie „Laden begonnen“ beziehungsweise „Entladen beendet“, die unverzüglich an das Transportmanagementsystem zurückgemeldet werden. Ebenso rationell und papierlos erfolgt jetzt die Verwaltung der Paletten und Hilfsmittel für die Ladungssicherung. Eigentlich könnte Ansorge jetzt ganz auf das Papier verzichten, doch die Kunden im Ladungsverkehr bestehen weiterhin auf die klassischen Dokumente. Die neue Form der Mitarbeit durch die Fahrer hat aber noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: „Die Standzeiten bei den Kunden werden auf die Minute genau festgehalten und dienen als solide Grundlage für künftige Gespräche“, sagt Winkler.
Heirat per Scanner
Auch beim Aufsatteln von Aufliegern beziehungsweise dem Tauschen von Wechselbrücken werden Fahrer und MBU gefordert sein. Alle Behälter und Trailer werden ab 2011 mit einem Barcode versehen sein, die zu Beginn und Ende des Transports vom Fahrer gescannt werden – dadurch wird die aktuelle Kombination zwischen ziehender und gezogener Einheit dokumentiert. Sobald Auflieger oder Wechselbrücke auf die Bahn verladen werden, wird dieser Wechsel mit den zugehörigen Positionsdaten ebenfalls durch PSV3 festgehalten. Die Schnittstellen im kombinierten Verkehr können dadurch erstmals mit hoher Zuverlässigkeit abgebildet werden.
Die Fracht wird schon beim Laden mit dem betreffenden Behälter „verheiratet“. In Verbindung mit der ständigen GPS-Ortung der 120 Fahrzeuge entsteht somit eine lückenlose Sendungs- und Wechselbrückenverfolgung. „Auch im Ladungsverkehr werden die Kunden so eine Funktion zukünftig voraussetzen“, prognostiziert Winkler. Mit der neuen Telematiklösung wolle Ansorge diesem Bedarf zuvorkommen.
Weiteres Potenzial
Neben den Auftragszuständen und Positionsdaten kennen die Disponenten von Ansorge jetzt auch die aktuellen Lenk- und Ruhezeiten sämtlicher Fahrer. Die entsprechenden Informationen des digitalen Tachografen werden via PSV3 automatisch übertragen. „Bevor ein Fahrer wirklich mal den kritischen Bereich seines Zeitkontos erreicht, können wir rechtzeitig reagieren“, sagt Winkler. Gleiches gilt für alle Abweichungen der Tour von der ursprünglichen Planung – zum Beispiel durch Staus oder Straßensperrungen. Ist der Zeitplan einer Tour gefährdet, erhält der zuständige Disponent ein Signal und kann sofort eingreifen. „Dadurch ist die Qualität unserer Dienstleistung nochmals gestiegen“ bemerkt Winkler.
Am Ende ist das Telematik-Projekt aber noch lange nicht, denn PSV3 bietet weiteres Potenzial: Im nächsten Schritt will Ansorge mit dem System die technischen Daten der FMS-Schnittstelle im Lkw abrufen und damit Dieselverbrauch und Verschleiß der Flotte optimieren. Diese Stufe wird nicht nur die Betriebskosten, sondern auch den CO2-Ausstoß noch einmal deutlich reduzieren.
Marcus Walter
Hintergrund: Spedition Ansorge
Die im Jahr 1961 gegründete Spedition Ansorge GmbH & Co. KG mit Sitz in Biessenhofen hat sich auf den Ladungs- und Kombiverkehr sowie die Lagerhaltung inklusive Kommissioniertechnik bis hin zum vollautomatischen Hochregallager spezialisiert. Das mittelständische Familienunternehmen beschäftigt rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über einen eigenen Fuhrpark mit 50 Sattelzugmaschinen, 70 BDF-Lkw, 200 Aufliegern, 75 Lafetten und rund 800 Wechselbrücken. Hinzu kommen jeweils 30 BDF-Lkw und Sattelzugmaschinen von vertraglich fest gebundenen Subunternehmern, die von Ansorge disponiert werden.
Ansorge verfügt über Filialen in Singen, Neuss, Schweitenkirchen, Limbach-Oberfrohna und Nuova Olonio in Italien. An allen Standorten bewirtschaftet der Logistikdienstleister eigene Lagerflächen. Erst 2006 wurde die Lagerkapazität in Biessenhofen von 12.000 auf 18.000 Quadratmeter erweitert. Dort betreibt das Unternehmen auf einer Grundstücksfläche von insgesamt 90.000 Quadratmetern das europäische Zentrallager für Ideal Standard. Neben der Lebensmittelbranche ist Ansorge vor allem für die Sanitär- und Papierindustrie tätig. Als Spezialist für den Kombiverkehr versendet der Spediteur allein im Alpentransit jährlich mehr als 19.000 Wechselbrücken und Auflieger über den Schienenweg.

07. Dezember 2010
Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte TIS GmbH feiert im Dezember ihr 25jähriges Bestehen. Fast zeitgleich verlieh das Europäische Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt der Bezeichnung „PSV3“ den EU-weiten Markenschutz. PSV3 ist das wichtigste Produkt von TIS. Die Telematiklösung beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden.
Im Dezember 2010 kann Josef Bielefeld, Gründer und Inhaber der TIS GmbH, auf eine solide Entwicklung zurückblicken. Dass im Jahr 1985 als Einzelfirma gegründete Unternehmen beschäftigte sich zunächst mit Beratung, Prüfsystemen, der Gesprächsdatenerfassung oder Auswertungs-Software. Fortschrittlich war TIS schon immer: Bereits 1987 realisierte Bielefeld eine automatische Schweine-Abruf-Fütterung, die über einen Transponder an der Ohrmarke gesteuert wurde.
Es folgten zahlreiche Projekte mit MDE-Geräten, wobei die damaligen RAM-Speicher zunächst auf nur 32 KB begrenzt waren. Ab 1990 wirkte TIS an der Definition des DECT-Standards sowie der Entwicklung von DECT-Schnurlostelefonen und Modulen für die Siemens AG mit.
Das ständige Wachstum erforderte im Jahr 1992 die Umwandlung zur GmbH. Zur selben Zeit stieg TIS in die mobile Messtechnik und den Datenfunk ein. Ein Jahr später begann die Zusammenarbeit mit der heutigen active logistics GmbH. Bereits 1993 entwickelte TIS die ersten mobilen Lösungen für Transport und Logistik. Ab dem Jahr 2000 führte die damals neu eingeführte Bluetooth-Technik zu weiterem Wachstum und 2001 begann die Entwicklung der mobilen Telematiklösung PSV3, deren Name ab sofort internationalen Markenschutz in Anspruch nehmen kann.
Auf der bevorstehenden Messe LogiMAT in Stuttgart (8. bis 10. Februar 2011) zeigt TIS zahlreiche Neuheiten wie die selbst entwickelten Hard- und Softwaremodule für das Handheldgerät Motorola MC95. Zu den Innovationen zählen ein Unterbaugehäuse für aktive Transponder und ein ergonomischer Pistolengriff. Völlig neu sind auch die Software-Module, mit der erstmals die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner mit Terminal-Emulationen kombiniert werden können. TIS stellt aus in Halle 5 am Stand 332.


16. November 2010
Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte TIS GmbH präsentiert auf der Logistik-Messe LogiMAT in Stuttgart (8. bis 10. Februar 2011) neue selbst entwickelte Hard- und Softwaremodule für das Handheldgerät Motorola MC95. Zu den Innovationen zählen ein Unterbaugehäuse für aktive Transponder und ein ergonomischer Pistolengriff. Völlig neu sind auch die Software-Module, mit der erstmals die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner mit Terminal-Emulationen kombiniert werden können. Die Module funktionieren bei Bedarf völlig unabhängig von der TIS-Telematiklösung PSV3 und können deshalb auch ohne die PSV3-Infrastruktur für die reine Hallenscannung eingesetzt werden. TIS stellt aus in Halle 5 am Stand 332.
Hintergrund der neuen Entwicklung ist die weite Verbreitung der Terminal-Emulationen in Lager- und Umschlagsumgebungen. Terminal-Emulationen ermöglichen per Funkverbindung den direkten Zugriff auf zentrale Hostsysteme, ohne dass Software und Daten auf dem Handheld gespeichert werden müssen. Der Nachteil ist, dass Terminal-Emulationen die technischen Möglichkeiten moderner Lagerscanner nicht unterstützen – wie zum Beispiel die Fotofunktion. Die schnelle, einfache und zuverlässige Dokumentation von Schäden war deshalb für Terminal-Emulationen bislang nicht möglich. Die neuen Softwaremodule von TIS für das Handheld Motorola MC95 haben dieses Problem gelöst.
Das Modul „Fotodokumentation“ ermöglicht das gewohnte Arbeiten mit der Terminal-Emulation, während die neue TIS-Software im Hintergrund bereitsteht. Durch einen frei konfigurierbaren „Trigger“ – zum Beispiel einen speziellen Schadensstatus – wird das Modul “Fotodokumentation” aktiviert. Der Mitarbeiter kann dann Fotos erfassen, ohne die Emulation zu verlassen. Dabei wird den Fotos die für die automatisierte Weiterverarbeitung benötigten Daten wie Sendungs- oder Packstücknummer zugeordnet. Die Benutzerführung des Moduls kann individuell eingestellt werden. So kann zum Beispiel das Erfassen von drei Aufnahmen – ein Detailfoto, ein Bild des gesamte Packstücks und ein Foto des Lieferscheins – vorgegeben werden.
Das ebenfalls neu entwickelte Modul „Wiegen“ ermöglicht die Kommunikation des Handhelds mit modernen Waagen, die mit Funktechnik ausgestattet sind. Via Bluetooth oder WLan wird dabei das ermittelte Gewicht an das mobile Terminal übertragen und dem Packstück zugeordnet.
Das dritte neue Modul trägt die Bezeichnung „Terminal-Process-Capturing“ und kann Informationen der Terminal-Emulation wie die Kunden- und Sendungsnummer oder den Status automatisch übernehmen, um dann beispielsweise Schadensfotos hinzuzufügen.
Die Entwicklungsabteilungen von TIS beschäftigen sich darüber hinaus bereits mit den brandneuen Motorola-Geräten MC65, einer Weiterentwicklung des Erfolgsmodells MC55, und der Neuentwicklung ES400. Beide Geräte basieren auf Windows Mobile 6.5. Das ES400 ist von Motorola als Einstiegsmodell konzipiert und zielt direkt auf heutige Lösungsbereiche, in denen aus Kostengründen herkömmliche Handys eingesetzt werden müssen. Das ES400 ist jedoch deutlich robuster und dadurch besser für Telematikprojekte geeignet. TIS wird auf der Logimat die Telematik-Software PSV3 erstmals auf MC65 und ES400 präsentieren.
PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden.

13. September 2010
Die TIS GmbH und das Softwarebüro Zauner & Partner haben eine Telematiklösung entwickelt, die es erlaubt, die Daten des digitalen Tachographen direkt vom Fahrzeug ins Archiv zu schicken. Beide Firmen, seit langem im Markt etabliert, haben ihre langjährige Kooperation mit dieser gemeinschaftlichen Neuentwicklung zukunftssicher gemacht. Mit gebündeltem Know-how gelang es den Partnern, in kürzester Zeit den Remotedownload des Massenspeichers, ohne Mitwirkung des Fahrers komplett in die bestehenden Telematiklösungen beider Firmen zu integrieren. Die Lösung präsentieren beide auf dem Partnerstand (Halle 24, Stand D17) während der IAA.
Die Lösung ist einfach zu handhaben. Die Disposition ruft die Daten des Massenspeichers des digitalen Tachographen und der Fahrerkarte direkt ab. Mit einer neuen ZA-ARC Funktion erfolgt die Authentifizierung der Unternehmerkarte aus der Disposition direkt im Fahrzeug. Die Downloaddaten werden dann automatisch vom Tachographen über die TIS- oder sz&p-Telematikbox und dem sz&p-Gateway im ZA-ARC archiviert.
Hier stehen die Daten sofort zur Archivierung und Auswertung von Lenk- und Ruhezeiten zur Ermittlung der Restlenkzeiten sowie zur Prüfung der Sozialvorschriften zur Verfügung. Diese Lösung ermöglicht es, ohne die Mitwirkung des Fahrers, fernauthentifiziert die digitalen Tachographendaten zu archivieren und gleichzeitig der Disposition wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen.
Die Neuheit ermöglicht ein hohes Maß an Prozessautomatisierung in einem Bereich, der in der Vergangenheit nur mit sehr viel manuellen Aufwand zu bedienen war.

23. August 2010
Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte TIS GmbH wurde nur zehn Monate nach dem Start des ersten gemeinsamen Projekts vom Technologielieferanten Motorola mit dem Titel „Solution Partner“ ausgezeichnet. Am 16. August überreichte Irena Huhn, Channel Account Managerin von Motorola, die Urkunde an TIS-Geschäftsführer Josef Bielefeld.
Den Titel „Solution Partner“ verleiht Motorola ausschließlich an aktive Partner, die mit dem amerikanischen Technologieunternehmen einen Mindestjahresumsatz von 500.000 US-Dollar (rund 390.000 Euro) realisieren und zusätzlich in die Mitarbeitqualifikation investiert haben. Hier liegt das Limit bei je zwei bestandenen Motorola-Verkaufs- und –Technikexamen pro Jahr. Damit repräsentiert der Titel „Solution Partner“ zugleich eine hohe Fachkompetenz.
Die Technologiepartnerschaft zwischen Motorola und TIS begann im Oktober 2009. Damals lieferte Motorola 50 Handheld-Computer, die bei TIS zu mobilen Bord Units (MBU) mit umfangreicher PSV3-Telematiklösung veredelt wurden. Bestellt wurden sie von der Spedition Würfel mit Sitz in Bremerhaven.
„Der Erfolg unserer Partnerschaft basiert zu einem großen Teil auf den qualitativ hochwertigen Motorolaprodukten“, sagt Bielefeld. Hinzu kämen die sehr kooperative Zusammenarbeit sowie die maßgeschneiderten Servicekonzepte und innovativen Hardware-Eigenentwicklungen von TIS. „Damit können wir unsere Kunden überzeugen“, so Bielefeld weiter.
PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden. Als „Mobile Bord Units“ sind die auf Handheld-Geräten von Motorola und Psion Teklogix basierenden PSV3-Terminals den fest eingebauten Lösungen deutlich überlegen. Durch die in die MBU integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Positions-, Tachografen- und beliebige andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.
TIS ist Aussteller der internationalen Nutzfahrzeugmesse IAA in Hannover (23. bis 30. September 2010). Das Unternehmen präsentiert seine Lösungen in Halle 24 am Stand D17.

13. Juli 2010
Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte TIS GmbH zeigt auf der internationalen Nutzfahrzeugmesse IAA in Hannover (23. bis 30. September 2010) in Halle 24, Stand D17 unter dem Namen „Green Telematics“ erstmals ein durchgängiges Telematik-Konzept, das Logistik-Prozesse wesentlich vereinfacht, Ressourcen schont und Papier überflüssig macht. Mit „Green Telematics“ zeigt TIS eine Lösung, die den gesamten Informationsfluss von der Auftragsübermittlung über die Abfahrtskontrolle, Palettenscheine, Lenk- und Ruhezeiten, die fotografische Schadensdokumentation bis hin zum Ablieferbeleg digitalisiert und mit einer automatisierten sowie rechtssicheren Tachodaten-Archivierung abrundet. Damit geht der TIS-Ansatz deutlich über die bekannten Telematik-Vorteile der Lkw-Ortung und der wegeoptimierten Disposition hinaus. Das Konzept basiert auf dem bewährten Telematik- und Tracingsystem PSV3 für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr.
PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale. Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die nicht fest eingebaut werden und auf Wunsch sogar als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden. Als „Mobile Bord Units“ sind die auf Handheld-Geräten von Motorola und Psion Teklogix basierenden PSV3-Terminals den fest eingebauten Lösungen deutlich überlegen. Durch die in die MBU integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Positions-, Tachografen- und beliebige andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.
Unterschriften, Ablieferbelege oder Fotos werden mit der MBU beim Empfänger erstellt, anschließend ohne manuellen Eingriff indiziert und mit den zugehörigen Aufträgen „verheiratet“. Auf diese Weise können die erzeugten Datensätze von den angeschlossenen Weiterverarbeitungssystemen – zum Beispiel für Abrechnung oder Archivierung – automatisiert und papierlos verwertet werden.
Neu ist auch das Zusatzmodul „Abfahrtskontrolle”, das den Fahrer beim Überprüfen seines Fahrzeug nach längeren Standzeiten unterstützt. Statt einer Kontrollliste aus Papier zeigt die MBU die Prüfpunkte auf dem Display an. Die Eingaben des Fahrers werden dokumentiert, das Ergebnis automatisch an den Fuhrparkleiter gesendet und auf dem zentralen PSV3-Server archiviert. Der Inhalt und die Reihenfolge der hinterlegten Prüfpunkte werden dabei vom Kunden festgelegt.
Die MBU gibt dem Fahrer die geforderten Checkpunkte unmissverständlich vor und sorgt für ein lückenloses Arbeiten. Die digitale Abfahrtskontrolle arbeitet papierlos und erspart eine manuelle Ablage. Auf diese Weise gewinnen Spediteure Zeit und kommen zugleich ihrer gesetzlichen Anweisungspflicht nach. Probleme und Unregelmäßigkeiten fallen den Disponenten sofort auf und können gezielt und zeitnah mit den betreffenden Fahrern abgeklärt werden.

01. Mai 2010
Die Spedition Heinrich Koch hat jetzt auch die 130 im Fernverkehr tätigen Lkw der mit der Telematiklösung PSV3 von TIS ausgestattet. Von der Investition profitieren sechs Verwaltungsfunktionen, die Fahrer sowie alle Kunden.
Telematik hat bei Koch-International eine lange Tradition. Schon vor einigen Jahren hat der westfälische CargoLine-Partner seine rund 90 Nahverkehrsfahrzeuge mit mobilen Bordcomputern vom Typ PSV3 ausgerüstet, die mit dem Transportmanagement-System von active logistics verbunden sind. Jetzt hat die traditionsreiche Spedition auch die 130 Fernverkehrs-Lkw mit der bewährten Lösung ausgestattet. Lieferant ist wieder die TIS Technische Informationssysteme GmbH aus Bocholt, die sich am Ende einer Nutzwertanalyse gegen zwei weitere Anbieter durchsetzen konnte.
Doch während das PSV3-System im Nahverkehr vor allem dem Auftragsmanagement dient und elektronische Abliefernachweise erzeugt, verfolgt Koch mit der Investition im Fernverkehr eine ganze Reihe zusätzlicher Ziele. Nicht weniger als sechs Verwaltungs-Abteilungen sollen von dem Projekt profitieren und die Kosten wesentlich reduzieren.
Bei PSV3 handelt es sich um eine mobile Lösung, die ohne Installationsaufwand in einem kleinen stabilen Koffer transportiert werden kann, wodurch Fahrzeugwechsel kein Problem darstellen. Für Koch ist dies ein wichtiges Argument, denn zu den Veränderungen im eigenen Fuhrpark kommen die Wechsel im Fuhrpark der festen Subunternehmer. 50 der 130 Geräte arbeiten in fremden Lkw, die auf diese Weise lückenlos in den Ablauf integriert werden.
Exaktes Fahrerprofil
Die 80 eigenen Fahrzeuge verfügen zusätzlich nur über eine von TIS unter dem Namen „Truckbox“ angebotene Blackbox, mit der unter anderem die Telemetriedaten übertragen werden. Durch die drahtlose Kommunikation mussten die Boxen beim Einbau in die Koch-Flotte nicht aufwändig verkabelt werden, was zu einer extrem kurzen Einbauzeit führte.
Die Box ist via Bluetooth an die FMS-Schnittstelle des Fahrzeugs angeschlossen. Auf diese Weise können die CAN-Bus-Fahrzeugdaten ausgelesen werden. Zur Verfügung stehen unter anderem der Dieselverbrauch, der bisherige Gesamt-Kraftstoffkonsum, der momentane Tankfüllstand, die Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion, Motortemperatur, Stellung des Gaspedals sowie die Bedienfrequenz von Kupplung und Bremse. Insgesamt ergibt sich aus den gesammelten und analysierten Daten ein exaktes Fahrerprofil.
So kann das Fuhrparkmanagement von Koch die eigenen Fahrer besser bewerten und ihr Verhalten gezielt optimieren. „Allein durch die Reduzierung der Dieselkosten werden wir einen großen Teil der Investitionen wieder hereinfahren“, ist sich Heinz-Peter Beste sicher. Als Mitglied der Koch-Geschäftsleitung verantwortet er den IT-Bereich.
Neben den Fahrzeugdaten überträgt die „TruckBox“ auch die spesenrelevanten Arbeits- beziehungsweise Lenk- und Ruhezeiten. Damit können sämtliche Touren und Fahrzeiten aller Fahrer zuverlässig bei der Planung und während der Tour berücksichtigt und zeitnah überwacht werden. Drohende Lenkzeitüberschreitungen können frühzeitig erkannt und der damit verbundene Ärger und Zeitverlust vermieden werden. Schließlich profitiert von diesem Datenpool auch die Lohnabrechnung, die nun „ohne Mithilfe der Disposition die Spesenabrechnung erstellen können und dabei vier Stunden pro Woche sparen“, sagt Beste.
Integrierte Navigation
Die Disponenten spüren die Vorteile von PSV3 aber vor allem bei ihrer eigentlichen Arbeit: Statt zum Hörer zu greifen und – bestenfalls beim ersten Wählversuch – die Fahrer nach dem Stand der Dinge zu fragen, genügt nun ein Blick auf die elektronische Karte. Nicht nur der aktuelle Standort, sondern auch der Zustand der einzelnen Touren und Sendungen ist dort auf einen Blick sichtbar. „Insgesamt wird durch PSV3 deutlich weniger telefoniert“, stellt Beste fest.
Über die direkte Verbindung zwischen Speditionssoftware und Lkw werden via GPRS-Mobilfunk sämtliche Tourdaten direkt in das Fahrzeug übertragen. In die Lösung integriert ist außerdem die automatische Buchung und Überwachung der jeweils eingesetzten Wechselbehälter und -brücken. Hierfür müssen die Fahrer lediglich die Registrierungsnummer der gerade eingesetzten Einheit am Handterminal eingeben. Durch die neue Art der Kommunikation können sich nicht zuletzt auch die Fahrer besser auf ihre Tätigkeit konzentrieren, die obendrein noch durch eine ebenfalls integrierte Navigation unterstützt werden. Für jeden via GPRS eintreffenden Auftrag wird automatisch die kürzeste Route errechnet.
Am Ziel angekommen, registriert PSV3 die Standzeiten bis zur Be- oder Entladung und macht die Speditionsabteilung automatisch auf Stopps aufmerksam, die länger als drei Stunden dauern. Ablieferquittungen werden per Unterschrift auf dem Display der von Psion Teklogix stammenden Handheld-Computer erzeugt und sofort in die Zentrale gesendet. Schon 15 Minuten später steht sie dann auch den Kunden via Internet oder EDI zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Verlader und Empfänger permanent über den Lieferstatus informieren und selbständig nach ihren Sendungen recherchieren. „Das ist nicht nur für unsere Kunden einfacher, sondern entlastet auch unsere Service-Abteilung“, so Beste. Nicht zuletzt freut sich darüber auch der Vertrieb, dem die zusätzliche kostenlose Dienstleistung ein weiteres Verkaufsargument liefert.
Marcus Walter
Hintergrund: Koch-International
Die Heinrich Koch Internationale Spedition GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit über 700 Mitarbeitern. Der Fuhrpark des CargoLine-Partners mit Sitz in Osnabrück umfasst 225 Lkw, von denen ein Drittel im Nahverkehr eingesetzt wird. Die Geschichte des traditionsreichen Transportunternehmens geht bis in das Jahr 1900 zurück. Damals wurde die Firma durch Heinrich Koch gegründet. Seit dem Jahr 2004 führen die Brüder Heinrich Koch jun., Dieter Koch und Peter Koch die Geschäfte – damit verkörpert die jetzige Geschäftsführung bereits die vierte Generation. Die Geschäftsführung wurde per 1. Januar 2009 erweitert um Heinz-Peter Beste und Uwe Fieselmann.

21. April 2010
Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte TIS Technische Informationssysteme GmbH hat ihr Telematik- und Tracingsystem PSV3 durch neue Schnittstellen für die Transportmanagement-Systeme von LIS und Transdata geöffnet. Dadurch haben die Bestandskunden der beiden Softwarehäuser ab sofort Zugang zu der bewährten TIS-Lösung, die ein durchgehendes Auftragsmanagement bis hin zur Ablieferquittung, der Lenkzeitenüberwachung oder der automatischen Archivierung sicherstellt. Mit den neuen Schnittstellen unterstreicht TIS seine Strategie, sich für die führenden Transportmanagement-Systeme im Ladungsverkehr und Stückgutbereich zu öffnen.
Im Transportbereich wird PSV3 bislang vor allem von Sammelgutkooperationen wie CargoLine, System Alliance und 24plus Systemverkehre sowie von Firmen wie SchenkerNight Plus, Gebrüder Weiss und Transgas eingesetzt.
Zu den Besonderheiten von PSV3 zählt die einfache Installation der Bordrechner, die auf Wunsch als fahrzeugunabhängige Kofferlösung geliefert werden. PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Durch die in die mobilen Handterminals der Fahrer integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Positions-, Tachografen- und beliebige andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.

26. Januar 2010
Die auf Telematiklösungen spezialisierte TIS Technische Informationssysteme GmbH präsentiert auf der Logistikmesse LogiMAT (2. bis 4. März 2010) in Stuttgart verschiedene Lösungen, mit denen die Daten der Fahrerkarte und des Digitalen Tachografen in das Telematiksystem PSV3 integriert werden können. Auf diese Weise können sich Fahrer, Unternehmer und Disponenten zu jeder Zeit über die verfügbare Restlenkzeit informieren. Dies funktioniert auch dann, wenn der Lkw mit einem analogen Tachografen ausgerüstet ist und keine FMS-Schnittstelle besitzt.
Außerdem zeigt TIS erstmals das neu entwickelte Multi-Cradle und einen Snap-On-Adapter, die beide speziell für das mobile Endgerät MC55 von Motorola entwickelt wurden. Ebenfalls in Stuttgart zu sehen ist das neue MC95 von Motorola, mit dem TIS die Bandbreite der für PSV3 verwendbaren Handterminals erweitert. Neben Psion Teklogix ist Symbol-Motorola der zweite wichtige Lieferant für Hardware, für die das PSV3-System optimiert wurde. TIS stellt aus in Halle 5 am Stand 428.
Das neu entwickelte TIS-Multi-Cradle für das Motorola-MC55 verfügt über ein Lesegerät, in das der Fahrer seine Fahrerkarte hineinstecken kann. Damit meldet er sich am PSV3-System an, das automatisch die aktuelle Restlenkzeit ermittelt. Diese wird im Laufe des Tages fortgeschrieben und synchron angezeigt auf dem Display des Fahrers sowie dem Infodesk-Bildschirm des Disponenten beziehungsweise Sub-Unternehmers. Gleichzeitig gelangen die Informationen über die XML-Schnittstelle von PSV3 an das Hostsystem.
Für die Fortschreibung der Restlenkzeit können verschiedene Quellen genutzt werden Zur Wahl stehen der digitale Tachograf oder die FMS-Schnittstelle des CAN-Bus, die beide zusammen oder unabhängig voneinander ausgelesen werden. Je nach Einbau funktioniert die Übertragung per Bluetooth oder über die TIS-Truckbox.
Für Fahrzeuge mit analogem Tachografen und ohne FMS-Schnittstelle errechnet die TIS-Lösung die Restlenkzeiten mit Hilfe der GPS-Signale des Handterminals. Die so dokumentierten Standzeiten werden als “sonstige Arbeitszeit” bewertet. Durch die einfache Menüführung können Fahrer diesen Status direkt an ihrem PSV3-Endgerät mit ein paar Bildschirmberührungen auf Ruhezeit beziehungsweise Pause ändern. Die so ermittelte Restlenkzeit hat zwar keinen amtlichen Charakter, reicht aber für Fahrerund Disponenten für das Bewerten der Restlenkzeit aus.
Ebenfalls neu für das Modell MC55 von Motorola entwickelt hat TIS einen Snap-On-Adapter. Er ermöglicht den Einbau eines Transponders für die an den Scanner gekoppelte Video-Überwachung beim Umschlag von Sammelgut. Bei jedem Scanvorgang sendet der Transponder ein Signal, das mit einer in der Umschlaghalle montierten Kamera „verheiratet“ wird. Dadurch lassen sich Fehlverladungen oder Diebstähle lückenlos und schnell aufklären.
Mit Hilfe des Adapters kann das MC55 trotz Anbauten in die Original-Dockingstationen gesteckt werden, da die Kontakte durchgeschleift werden. Eine ähnliche Lösung bietet TIS für das Modell „Workabout Pro“ von Psion Teklogix.
PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Durch die in die mobilen Handterminals der Fahrer integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Positions-, Tachografen- und beliebige andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.

29. Oktober 2009
Die auf Telematiklösungen spezialisierte TIS Technische Informationssysteme GmbH hat jetzt die neue Generation des mobilen Telematik- und Tracing-Systems „PSV3“ vorgestellt. Die wichtigsten Neuerungen von „Release 2.0“ betreffen die völlig neu gestaltete Bedieneroberfläche der mobilen Fahrerterminals und zusätzlich verfügbare Softwaremodule für die mobile Disposition für Subunternehmer oder die Wechselbrückenverwaltung.
Auf den ersten Blick sichtbar sind die durchgängig neu gestalteten Bedieneroberflächen der mobilen Fahrerterminals. Die einzelnen Programmfunktionen und Befehle lassen sich nun direkt über Piktogramme ansteuern, deren Bedeutung sich von selbst erklärt. Damit wird der Einsatz von PSV3 im Fahrzeug sprachenunabhängig. Gleichzeitig sind die grafisch gestalteten Buttons nun wesentlich größer und sind dadurch einfacher zu betätigen.
Erstmals verfügbar ist auch ein Software-Modul für die so genannte Subunternehmer-Disposition. Diese Innovation ermöglicht erstmals die mobile Disposition. Sie kann überall zum Einsatz kommen, wo Transportunternehmer mit mehreren Fahrzeugen im Auftrag von Speditionen tätig sind. Dabei werden zunächst alle für den Transporteur vorliegenden Sendungsdaten auf das PSV3-Handterminal des Unternehmers gesendet. Von dort kann der Unternehmer dann direkt auf der Oberfläche des Terminals disponieren und die vorliegenden Aufträge auf seine Fahrer verteilen. Diese sind ebenfalls mit PSV3-Handterminals ausgestattet. Die Datenübertragung funktioniert per GPRS-Mobilfunk. Eingesetzt wird diese Lösung bereits beim Transport- und Logistikkonzern Gebrüder Weiss.
Mit dem nun ebenfalls verfügbaren PSV3-Modul für die Verwaltung von Wechselbrücken entspricht TIS einer weiteren Praxisanforderung. Die Anwendung ermöglicht das Einscannen beziehungsweise Erfassen der jeweils verwendeten Wechselbrücke durch den Fahrer und erleichtert den Überblick über den Bestand sowie die Abrechnung gemieteter Einheiten.
PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Durch die in die mobilen Handterminals der Fahrer integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Positions-, Tachografen- und beliebige andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.
01. Oktober 2009
Erster Meilenstein der zweijährigen Arbeit jetzt fertig gestellt – Gemeinsame Entwicklung der Unternehmen TIS und Login sowie der Universität Dortmund
Das erste von sechs Modulen für die „dynamische und integrative Disposition in Stückgut-Speditionsanlagen“, kurz DISS, wurde jetzt fertig gestellt. Der „Ankunfts-Monitor“ informiert Disponenten auf einen Blick, zu welchem Zeitpunkt die eingesetzten Sammelgut-Fahrzeuge an den eigenen Standort zurückkehren werden. Die Lösung ist in der Lage, die per Funk übertragenen Positions-Signale von verschiedenen Telematiksystemen zu erkennen und zu bündeln. Damit eignet sich der „Ankunfts-Monitor“ für Sammelgut-Spediteure, die nicht nur eigene Lkw, sondern auch Subunternehmer mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen beschäftigen.Das Modul ist eine gemeinsame Entwicklung der Unternehmen TIS und Login sowie der Universität Dortmund im Rahmen des DISS-Projektes. DISS ist Teil des Forschungsschwerpunkts „Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr“, einer Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Mit DISS soll der zeitliche Engpass innerhalb der Stückgutlogistik aufgelöst werden, der bei der fast zeitgleichen Ankunft vieler Nahverkehrs-Lkw entsteht. Den Ansatz bildet das optimierte Verwerten der Informationen, die von mobilen Fahrzeug-Computern beigesteuert werden. „Im zweiten Schritt entwickeln wir nun den Sendungs-Monitor, den wir noch im Herbst vorstellen werden“, so Boris Naujoks, Projektleiter der Login GmbH. Diese Lösung wird den Ankunfts-Monitor um die Sendungsinformationen der tatsächlich geladenen Sammelgüter ergänzen. Hierfür scannen die Fahrer die Etiketten der Ladungsträger bei der Übernahme ein. Die speziellen PSV3-Scanner übermitteln die Daten anschließend per GPRS-Mobilfunk an eine Datenbank, an die das Transportmanagement-System des Spediteurs angeschlossen ist. Auf diese Weise erfährt der Disponent unverzüglich und sehr exakt, welches Sammelgut auf den hereinkommenden Lkw geladen sind. PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. Die von TIS entwickelte Lösung beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.Die weiteren vier geplanten Module von DISS betreffen die Nahverkehrs-Planung, das Yard-Management sowie die strategische Optimierung in diesen beiden Bereichen.

16. September 2009
TIS-Geschäftsführer erhält „LEO“-Award – Auszeichnung für Hilfsprojekt „FunAndMercy" - Bildungsprojekte und Schulbau in Entwicklungsländern - Charitykonzerte abseits des Mainstreams
Peter Giesekus, Geschäftsführer der auf Telematiklösungen spezialisierten TIS GmbH, erhielt am 11. September in Hamburg für sein Hilfsprojekt „FunAndMercy" den LEO-Award in der Kategorie „Mensch des Jahres“. Die Auszeichnung würdigt sein humanitäres Engagement für Bildungsprojekte und Schulbau in Entwicklungsländern.
Seit 2007 organisiert „FunAndMercy“ Charitykonzerte abseits des Mainstreams mit authentischen Künstlern: fröhlich, hochwertig und anspruchsvoll. Die Konzerte werden von Sponsoren finanziert und professionell auf DVD aufgezeichnet. DVD und Videoclips können über eine Webplattform erworben werden.
Mit den Erlösen und weiteren Spenden finanziert „FunAndMercy“ Bildungsprojekte und Schulbau – bisher in Kenia, im Kongo und in Brasilien. Dabei arbeitet der Verein mit anerkannten Hilfsorganisationen zusammen wie Terre des Hommes, Oxfam, Kisumu Kinderhilfe und DAHW. Das Motto von „FunAndMercy“ ist: Spenden sammeln ohne Weinerlichkeit und Moralappelle.
Peter Giesekus ist nicht nur IT- und Logistikfachmann, sondern auch begeisterter Musiker mit guten Kontakten in beide Welten. Das erste konkrete Projekt war der Neubau einer Schule für Waisenkinder in Kisumu.
Unterstützt wird „FunAndMercy“ durch den Kurier- und Express-dienst GO! Express & Logistics. Das Unternehmen sorgt dafür, dass Sachspenden wie Tafelkreide, Pausenspielzeug, Geschirr oder Maschinen schnell ausgeliefert werden.
LEO steht für Logistics.Excellence.Optimisation. Der Award ist eine persönliche Auszeichnung für herausragende Leistungen in der Logistik. Es werden Persönlichkeiten geehrt, die im vergangenen Jahr durch ganz besondere Leistungen, ein ungewöhnliches soziales Engagement oder bahnbrechende Ideen aufgefallen sind.
Geschäftlich ist Peter Giesekus seit 20 Jahren in der Telematikbranche beheimatet. Der gelernte Spediteur arbeitete unter anderem acht Jahre lang als Geschäftsführer, zuletzt bei der Qualcomm QES GmbH mit Sitz in Münster. Dort verantwortete er unter anderem den Vertrieb für Deutschland, Österreich, Polen und die Schweiz. Seit kurzem ist der 52-jährige Vertriebsprofi Mitglied der Geschäftsführung bei TIS Technische Informationssysteme GmbH in Bocholt.

06. Juli 2009
Der Schweizer Logistikdienstleister Camion Transport AG erweitert seine PSV3-Telematiklösung um zusätzliche Funktionen und rüstet die rund 500 eigenen Stückgut-Lkw mit neuen Endgeräten aus. Die PDA-Computer vom Typ Ikôn lösen dabei die über acht Jahre alten Handhelds der Work-About-Serie ab. Lieferant der Gesamtlösung ist wie bisher die TIS Technische Informationssysteme GmbH aus Bocholt. Die neuen Endgeräte verfügen über eingebaute Kameras und große Displays, auf denen die Empfänger ab sofort ihre Unterschrift leisten können. Neu ist auch die Erfassung der Tankdaten durch die Fahrer.
Bei Camion ist die Telematik-Lösung von TIS in den drei Sprachversionen deutsch, italienisch und französisch im Einsatz. Bislang wurden schon über 200 der 500 Fahrzeuge mit den neuen Geräten ausgestattet. Albert Peter, der bei Camion den IT-Bereich verantwortet, will den Prozess bis zum Ende des Jahres abschließen.
PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Camion nutzt zudem die in PSV3 integrierte Lösung „InfoDesk“. Diese Software dient als Schnittstelle zwischen dem PSV3-Server und der kundenseitigen Speditions-Software – hier vertraut Camion auf ein selbst erstelltes Transportmanagement-System auf SAP-Basis. Mit InfoDesk lassen sich zum Beispiel alle Fahrer-, Fahrzeug-, Kunden- und Tourdaten auswerten, die vor Ort über mobile Datenterminals erfasst werden.
Ebenfalls möglich ist der Export aller Informationen zur Weiterverarbeitung in Excel, verschiedene Berichtsformen im PDF-Format, sowie das Darstellen elektronischer Fahrtenbücher mit Auftragsbezug. Hinzu kommen detaillierte Suchfunktionen und grafische Darstellungs-Tools auf digitalen Straßenkarten sowie Alarm-Meldungen bei Lenk- und Tätigkeitszeitüberschreitungen mit automatischer E-Mail-Generierung. Insgesamt ergänzt InfoDesk die im Unternehmen eingesetzte Speditions-Software, die in der Regel nicht alle PSV3-Funktionen unterstützt.
Das Potenzial ist groß: Denn PSV3 verwaltet zu jedem Auftrag einen Status, der je nach Bearbeitungsstand manuell vom Fahrer oder automatisch geändert wird. Ein weiteres Beispiel betrifft die Lenk- und Ruhezeiten sowie die Dauer der Be- und Entladung. Diese von PSV3 erzeugten Informationen können nur dann genutzt werden, wenn sie übersichtlich aufbereitet und am Bildschirm angezeigt werden – genau das ist die Funktion von InfoDesk.

02. September 2009
Über eine Schnittstelle des Telematiksystems PSV3 von TIS können die Daten des digitalen Tachografen jetzt vollautomatisch aus dem fahrenden Lkw an das Datenarchiv ZA/ARC von Zauner übertragen werden. Hierfür werden die Daten aus dem Tachografen zunächst an das mobile PSV3-Endgerät im Fahrzeug übertragen, dort umgewandelt und über den zentralen PSV3-Server im passenden Format an ZA/ARC gesendet. Die neu entwickelte Lösung vereinfacht den Prozess der gesetzeskonformen Speicherung für die Daten des digitalen Tachografen erheblich. Bislang müssen die ausgelesenen Tachodaten in der Regel noch manuell archiviert werden.
PSV3 ist ein Telematik- und Tracing-System für das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und Fahrerdatenmanagement im Ladungs- und Stückgutverkehr. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
PSV3 unterstützt durch ein im vergangenen Jahr vorgestelltes Zusatzmodul das mobile Auslesen des digitalen Tachographen und die direkte GPRS-Übermittlung an den zentralen Archivserver von ZA/ARC, der vom Softwarebüro Zauner & Partner betrieben wird. Durch die integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme nicht nur die Tachodaten, sondern auch Auftrags-, Geo-Positions- und andere Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.

09. April 2009
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH lädt die Besucher der Messe transport logistic (12. bis 15. Mai) an ihren Messestand zum “Innovationsforum Telematik” ein. An den ersten drei Messetagen stellen Kunden des Bocholter Unternehmens anspruchsvolle Telematik-Projekte vor. Alle Vorträge beginnen um 16.00 Uhr und dauern 20 Minuten, so dass im Anschluss noch genügend Zeit für Fragen und Diskussionen bei Bier und Live-Musik bleibt. TIS stellt aus in Halle B2 am Stand 421/528.
Den Auftakt übernimmt am Dienstag, den 12. Mai Martin Hämmerle, IT-Experte der österreichischen Gebrüder Weiss GmbH. Hämmerle präsentiert und erläutert unter dem Titel „Mobile Kommunikation – Gegenwart mit Potenzial“ die Hintergründe eines der größten Telematik-Projekte im Transportgewerbe. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen rund 1.000 Fahrer mit mobilen Datenterminals der TIS GmbH ausgerüstet und wickelt damit das gesamte Management von täglich bis zu 15.000 Aufträgen nahezu papierlos ab. Die technologische Basis bildet das PSV3-System von TIS.
PSV3 steht für „professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“ und bezeichnet ein System für das mobile Auftragsmanagement. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Am Mittwoch, den 13. Mai erläutert Gunnar Zeisler, Geschäftsführer der Login GmbH eine Lösung für die dynamische und integrative Disposition in Stückgut-Speditionsanlagen – kurz DISS. Mit DISS soll der zeitliche Engpass innerhalb der Stückgutlogistik aufgelöst werden, der bei der fast zeitgleichen Ankunft vieler Nahverkehrs-Lkw entsteht. Den Ansatz bildet das optimierte Verwerten der Informationen aus den mobilen Fahrzeug-Computern. DISS ist Teil des Forschungsschwerpunkts „Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr“, einer Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
Ebenfalls auf PSV3-Basis funktioniert das Projekt, das Michael Böckle, Senior-Berater der Inet-Logistics GmbH am Donnerstag, den 14. Mai präsentieren wird. Hierbei geht es um die lückenlose Steuerung von Entsorgungs- und Recycling-Prozessen. Das Praxisbeispiel zeigt, wie dabei die mobilen PSV3-Terminals in das Transportmanagement-System von Inet eingebunden werden.
Der Besuch des Innovations-Forums ist kostenlos und offen für jeden Messe-Besucher. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
17. Februar 2009
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH hat ein mobiles Reinigungs-Set entwickelt, das sich speziell für Telematik-Endgeräte im Lkw eignet. Es besteht unter anderem aus einer Reinigungsflüssigkeit für Displays, einem Tuch und Kontaktspray. Mit diesem Werkzeug können Fuhrparkbetreiber und Fahrer die Wartungskosten und das Ausfallrisiko der Telematik-Komponenten im Fahrzeug deutlich senken sowie die Lebensdauer der teuren Hardware wesentlich steigern. Das Reinigungs-Set bietet TIS für 59 Euro in einem handlichen Kunststoff-Koffer an.
Die Idee zu der neuen Lösung entstand in der Wartungs- und Reparatur-Abteilung von TIS. Mit einer eigenen Werkstatt sorgt das in Bocholt beheimatete Unternehmen für einen schnellen Kundendienst und sorgt im Schadensfall für extrem kurze Ausfallzeiten. „20 Prozent der bei uns eingehenden Geräte sind ohne technischen Befund“, berichtet TIS-Geschäftsführer Peter Giesekus. In diesen Fällen seien verschmutzte Komponenten wie Scanner oder Tastaturen die Ursache der Funktionsstörungen. Gerade im Lkw-Fahrerhaus sind die Geräte hohen Belastungen durch Staub und Schmutz ausgesetzt, die auch ein qualitativ hochwertiges Gerät früher oder später beeinträchtigen können.
Das Reinigungs-Set soll Fuhrparkbetreibern und Telematik-Anwendern helfen, diese Ursache von Funktionsstörungen selbst zu beheben oder durch eine vorbeugende regelmäßige Säuberung zu vermeiden. Mit dieser einfachen Maßnahme kann jedes Unternehmen hohe Kosten durch Ausfälle und Reparaturen vermeiden. TIS bietet das Set zum Preis von 59 Euro an.
22. Januar 2009
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH präsentiert auf der Logistikmesse LogiMAT die neu entwickelte „TruckBox premium“ mit integriertem GPS-Empfänger, Bluetooth-Schnittstelle und GPRS-Mobilfunktechnik. Die konsequente Ausrichtung auf die drahtlose Kommunikation führt zu einer extrem einfachen Installation der Box, die auch als so genannte „Kofferlösung“ erhältlich sein wird. Somit ist die „TruckBox premium“ eine leistungsfähige Einstiegslösung für die Telematik, die sich auch für den kurzfristigen Einsatz in verschiedenen Fahrzeugen eignet. Die LogiMAT findet vom 3. bis 5. März auf dem neuen Messegelände in Stuttgart statt. TIS stellt aus in Halle 5 am Stand 209.
Mit der TruckBox zielt der Telematikanbieter auf Transporteure im Teil- und Komplettladungsverkehr. Denn aufgrund der Bluetooth-Technologie können auch geleaste oder gecharterte Fahrzeuge schnell und wirtschaftlich mit dem System ausgestattet werden.
Durch die integrierte GPRS-Mobilfunktechnik kann die „TruckBox premium“ Auftrags- und Positions-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen. PSV3 steht für „professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“ und bezeichnet ein System für das mobile Auftragsmanagement. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Mit PSV3 können nicht nur Auftragsdaten, sondern auch Lenk- und Ruhezeiten schnell und fehlerfrei ausgetauscht werden. Sämtliche Daten werden über den hochverfügbaren PSV3-Server geleitet, der alle relevanten Informationen zusätzlich speichert und für spätere Auswertungen bereitstellt.
Durch die ebenfalls integrierte Bluetooth-Schnittstelle kann die „TruckBox premium“ mit einem weiteren Mobilgerät an Bord des Lkw kommunizieren. Durch die drahtlose Kommunikation muss die Box beim Einbau in den Lkw nicht aufwändig verkabelt werden, was zu einer extrem kurzen Einbauzeit führt.
Zudem bietet die „TruckBox premium“ GPRS- und GPS-Funktionalitäten. Dadurch muss das im Fahrzeug verwendete Fahrerdisplay lediglich über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügen. Eine weitere eigenständige Mobilfunkeinheit ist nicht notwendig, da die komplette Daten-Kommunikation zwischen Lkw und Zentrale über die „TruckBox premium“ abgewickelt wird.
Dafür kann das Fahrer-Display mit zahlreichen Funktionen ausgestattet werden. Zur Wahl stehen zum Beispiel eine Kamera zur Schadensdokumentation, ein Barcode-Scanner oder eine RFID-Leseantenne. Empfänger können auf dem Display zudem ihre Unterschrift leisten.
Die „TruckBox premium“ kann aber auch als „Stand-alone-Lösung“ für den preiswerten Einstieg in die Telematik genutzt werden. Im Fahrzeug fest verbaut, ist die „TruckBox premium“ ohne ein weiteres Mobilgerät die optimale Lösung für eine verdeckte Ortung des Fahrzeugs. Kunden haben die Möglichkeit, die Lösung zu einem späteren Zeitpunkt um ein einfaches Mobilgerät mit Bluetooth-Schnittstelle zu erweitern.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die „TruckBox premium“ direkt an die FMS-Schnittstelle des Fahrzeugs anzuschließen. Auf diese Weise können die CAN-Bus-Fahrzeugdaten ausgelesen werden. Zur Verfügung stehen unter anderem der Dieselverbrauch, der bisherige Gesamt-Kraftstoffkonsum und der momentane Tankfüllstand. Möglich ist auch das Auslesen, der Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion, Motortemperatur, Stellung des Gaspedals sowie der Bedienfrequenz von Kupplung und Bremse. Insgesamt ergibt sich aus den gesammelten und analysierten Daten ein exaktes Fahrerprofil. Dadurch haben Unternehmer und Flotten-Manager die Möglichkeit, ihre Fahrer und einzelne Verbrauchswerte zu bewerten und anschließend gezielt zu optimieren.
15. Oktober 2008
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH bietet ab sofort unter dem Namen „TruckBox Plus“ eine Lösung zum Übertragen der Fahrerdaten aus dem Digitalen Tachografen sowie der CAN-Bus-Informationen der FMS-Schnittstelle. Damit stehen dem Unternehmen zusätzlich zu den Lenk- und Ruhezeiten alle technischen Informationen wie zum Beispiel Spritverbrauch oder der Tankfüllstand zur Verfügung. Außerdem wird TIS in Kürze eine Lösung zur automatischen gesetzeskonformen Archivierung der Fahrer- und Fahrzeugdaten bieten.
„TruckBox Plus“ ergänzt das PSV3-System und wird an die Info-Schnittstelle des Digitalen Tachografen sowie die FMS-Schnittstelle des Fahrzeugs angeschlossen. PSV3 steht für „professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“ und bezeichnet ein System für das mobile Auftragsmanagement. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Der Versand der Daten verläuft bei „TruckBox Plus“ drahtlos via Bluetooth an ein weiteres im Fahrzeug befindliches PSV3-Gerät. Von dort werden die Daten per GPRS-Mobilfunk aus dem Fahrzeug an die Disposition gesendet. Dabei werden sie über den hochverfügbaren PSV3-Server geleitet, der alle relevanten Informationen zusätzlich speichert und für spätere Auswertungen bereitstellt.
Die CAN-Bus-Daten erhält „TruckBox Plus“ über die FMS-Schnittstelle. Zur Verfügung stehen unter anderem der Dieselverbrauch, der bisherige Gesamt-Kraftstoffkonsum, der momentane Tankfüllstand, die Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion, Motortemperatur, Stellung des Gaspedals sowie die Bedienfrequenz von Kupplung und Bremse. Insgesamt ergibt sich aus den gesammelten und analysierten Daten ein exaktes Fahrerprofil. Dadurch haben Unternehmer und Flotten-Manager die Möglichkeit, ihre Fahrer und einzelne Verbrauchswerte zu bewerten und anschließend gezielt zu optimieren.
Neben den Fahrzeugdaten überträgt „TruckBox Plus“ auch die Lenk- und Ruhezeiten. Damit können sämtliche Touren und Fahrzeiten aller Fahrer zuverlässig bei der Planung und während der Tour berücksichtigt und zeitnah überwacht werden. Drohende Lenkzeitüberschreitungen können frühzeitig erkannt und der damit verbundene Ärger und Zeitverlust vermieden werden.
„TruckBox Plus“ verfügt zudem über eine so genannte Datenspeicher-Funktion, mit der nicht nur die aktuellen Daten bereitgestellt werden, sondern auch die bereits länger zurückliegenden Zeiträume abrufbar bleiben.
In naher Zukunft wird TIS seinen Kunden auch die Anbindung an Archivsysteme bieten. Derzeit entwickelt das Unternehmen eine Lösung zur gesetzeskonformen Archivierung der Fahrer- und Fahrzeugdaten. Auf diesem Gebiet kooperiert TIS mit den Firmen „sz&p Softwarebüro Zauner & Partner“ sowie der „DAKO EDV-Ingenieur- und Systemhaus GmbH“. Es werden jedoch auch Schnittstellen zu anderen Archivierungssystemen realisiert werden.
Zusammen mit dem bereits 2007 präsentierten „Tacho Remote Access Key“ bietet TIS damit eine geschlossene Informationskette zwischen Fahrer, Lkw und Disposition. Der „Tacho Remote Access Key“ übernimmt die Daten des Digitalen Tachografen und übergibt sie drahtlos an das mobile Datenterminal. Von dort können sie direkt aus dem Fahrzeug an die Zentrale übertragen werden.
Als weitere Alternative bietet TIS ein Zusatzmodul, das den Kartenleser direkt in das mobile Terminal von PsionTeklogix integriert. Damit verfügt TIS als einziger Anbieter über ein mobiles Gerät, das die Datenübertragung via Bluetooth, W-LAN sowie GPRS beherrscht, GPS-Positionsdaten verarbeiten und zugleich die Fahrerkarten auslesen kann.

29. September 2008
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH startet mit dem holländischen Software- und Beratungshaus Pelcos B.V. den Vertrieb seiner Lösungen für das mobile Auftragsmanagement in den Benelux-Staaten. Neben dem zentralen System PSV3 stellt Pelcos-Chef Peter Moen auf den Messen PROLogistics in Brüssel (24. bis 25. September 2008) sowie der ICT & Logistiek in Utrecht (30. September bis 3. Oktober 2008) erstmals die neu entwickelte „TruckBox Premium“ vor.
Basierend auf Industrie-PDAs mit Windows-CE-Betriebssystemen hat TIS unter der Marke PSV3 diverse Lösungen für Transport und Logistik (PSV3-TL) mit den Schwerpunkten Sammelgutlogistik und Ladungsverkehr entwickelt. PSV3 steht für „Professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“. PSV3-TL gibt es darüber hinaus in Spezialversionen für Gas- und Flüssigkeitstransporte (PSV3-GFL) sowie die Entsorgungslogistik (PSV3-ESL). Die Internetanwendung Infodesk stellt darüber hinaus alle benötigten Informationen wie Sendungsverfolgung und Ortung der Fahrzeuge im Web zur Verfügung.
Die neueste Entwicklung von TIS ist die „TruckBox premium“ mit integriertem GPS-Empfänger, Bluetooth-Schnittstelle und GPRS-Mobilfunktechnik. Die konsequente Ausrichtung auf die drahtlose Kommunikation führt zu einer extrem einfachen Installation der Box, die auch als so genannte „Kofferlösung“ erhältlich sein wird. Somit ist die „TruckBox premium“ eine leistungsfähige Einstiegslösung für die Telematik, die sich auch für den kurzfristigen Einsatz in verschiedenen Fahrzeugen eignet. Durch die integrierte Bluetooth-Schnittstelle kann die „TruckBox premium“ mit einem weiteren Mobilgerät an Bord des Lkw kommunizieren.
Durch die integrierte GPRS-Mobilfunktechnik kann die „TruckBox premium“ Auftrags- und Positions-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen.
Mit PSV3 können nicht nur Auftragsdaten, sondern auch Lenk- und Ruhezeiten schnell und fehlerfrei ausgetauscht werden. Sämtliche Daten werden über den hochverfügbaren PSV3-Server geleitet, der alle relevanten Informationen zusätzlich speichert und für spätere Auswertungen bereitstellt.
Die Lösungen der TIS GmbH vereinfachen und beschleunigen die Betriebsprozesse. Sie steigern auch deren Qualität, was die Rentabilität eines Unternehmens positiv beeinflusst. Mittlerweile wird PSV3 von mehr als 7.000Fahrern und Disponenten eingesetzt, die auf diese Weise alle notwendigen Informationen in „real time“ erhalten – ein papierloses Arbeiten wird möglich.
Für die TIS GmbH ist die neue Kooperation der erste Schritt in den Märkten der drei Benelux-Staaten. Mit Pelcos hat der Telematik-Spezialist einen Partner gefunden, der die Anforderungen der Dienstleister in Belgien, Holland und Luxemburg aus zahlreichen Projekten und langjähriger Erfahrung kennt. In diesen Ländern verfügt Pelcos-Chef Peter Moen über zahlreiche Kontakte und Referenzen in der Transport- und Logistikbranche. Weitere Informationen über das in Terborg beheimatete Unternehmen stehen im Internet unter www.pelcos.eu.
Hintergrund: Pelcos B.V.
Das holländische Software- und Beratungshaus Pelcos B.V. aus Duiven verfügt über große Erfahrung im Bereich der Transport- und Logistikbranche. Das von Peter Moen gegründete Unternehmen hat sich auf innovative Systeme zur Optimierung der Betriebsführung spezialisiert, die sich auf den Märkten des deutschen Sprachraums bereits etabliert haben. Pelcos passt die Programme an die spezifischen technischen und sprachlichen Anforderungen der Benelux-Staaten an und übernimmt deren Vertrieb. Außerdem bietet Pelcos seinen Kunden und Partnern umfangreiche Beratung- und Serviceleistungen an. Dazu gehören das Erstellen von Pflichtenheften, die Evaluation von Systemen sowie das Begleiten der Implementierungs-Phase bis zum erfolgreichen Projektabschluss.

25. September 2008
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH erweitert zum 1. Oktober 2008 mit Peter Giesekus (52) die Geschäftsführung. Giesekus hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Telematikbranche und gilt als einer der Pioniere der mobilen Kommunikation zwischen Lkw und Disposition. Bei TIS wird Giesekus die Bereiche Vertrieb und Marketing verantworten. Mit dieser Personalentscheidung legt der geschäftsführende Gesellschafter Josef Bielefeld die Basis für das weitere Wachstum seines Unternehmens. Bielefeld hat die TIS GmbH vor 22 Jahren in Bocholt gegründet.
Mit Giesekus gewinnt TIS einen ausgewiesenen Experten der Logistik- und Telematikbranche. Der in Leverkusen geborene Vertriebs-Profi begann seine berufliche Laufbahn vor 31 Jahren mit einer Ausbildung zum Speditionskaufmann. Zwischen 1980 und 1986 arbeitete Giesekus bei verschiedenen Logistikdienstleistern in verantwortlichen Positionen. 1986 erfolgte der Wechsel in die IT-Branche, wo er sich seitdem auf die Vermarktung von Software- und Telematiklösungen für die Logistik konzentriert. Zuletzt leitete Giesekus acht Jahre lang die Qualcomm QES GmbH mit Sitz in Münster. Dort verantwortete er unter anderem den Vertrieb für Deutschland, Österreich, Polen und die Schweiz.
Als Motiv für seinen Wechsel zu TIS nennt Giesekus das große Potenzial und Know-how des Unternehmens, das vorwiegend Ingenieure beschäftigt und schon zahlreiche anspruchsvolle Telematik-Lösungen zur Marktreife entwickelt hat. „Bei TIS lassen sich dank der flachen Hierarchien und der sehr gut qualifizierten Mitarbeiter Ideen sehr schnell umsetzen“, meint Giesekus.
TIS sei ein „Understatement Unternehmen mit einer enormen Expertise“. Nirgendwo sonst habe er soviel innovatives Know-how und Engineering-Power zur Verfügung wie dort. „Hier kann ich noch einmal so richtig Bewegung in die Telematik bringen“, so Giesekus weiter, der die Vertriebs- und Marketingsaktivitäten des Unternehmens in Zukunft deutlich ausweiten will. Seine Ziele sind ehrgeizig. „Ich möchte TIS zu einem Trendsetter in Europa machen,” kündigt Giesekus an.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Peter Giesekus für die TIS GmbH gewinnen konnten und wollen damit unsere Position als eigenständiger Anbieter und Entwickler effizienter Lösungen für das mobile Auftragsmanagement festigen“, betont Josef Bielefeld. Die TIS GmbH hat sich auf Lösungen für das mobile Auftragsmanagement spezialisiert und beschäftigt gegenwärtig rund 40 Mitarbeiter.
Basierend auf Industrie-PDAs mit Windows-CE-Betriebssystemen hat TIS unter der Marke PSV3 diverse Lösungen für Transport und Logistik (PSV3-TL) mit den Schwerpunkten Sammelgutlogistik und Ladungsverkehr entwickelt. PSV3 steht für „Professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“. PSV3-TL gibt es darüber hinaus in Spezialversionen für Gas- und Flüssigkeitstransporte (PSV3-GFL) sowie die Entsorgungslogistik (PSV3-ESL).
Sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten führt TIS im eigenen Reparaturzentrum in Bocholt durch. Als Alleinstellung bietet das Unternehmen einen 48- oder sogar 24-Stunden-Service an.
Die innovativen Fahrercomputer werden im Transportbereich bislang vor allem von Sammelgutkooperationen wie CargoLine, System Alliance und 24plus Systemverkehre sowie von Firmen wie SchenkerNight Plus, Camion Transport, Gebrüder Weiss und Transgas eingesetzt.
22. August 2008
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH und die E.Novation BTC GmbH kooperieren seit Juli 2008 und kombinieren Lösungen aus den Segmenten Telematik und Tacho-Archivierung. Gemeinsame Lösungen werden erstmals auf der IAA-Nutzfahrzeuge vorgestellt. Die IAA Nutzfahrzeug-Messe findet vom 25. September bis zum 2. Oktober in Hannover statt (Halle 23, Stand B32).
Durch die integrierte GPRS-Mobilfunktechnik können die mobilen „PSV3“-Systeme Auftrags-, Geo-Positions- und Archivierungs-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen. PSV3 steht für „professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“ und bezeichnet ein System für das mobile Auftragsmanagement. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
TIS unterstützt im Rahmen der PSV3-Produkte durch ein neues Zusatzmodul das mobile Auslesen des digitalen Tachographen und die direkte GPRS-Übermittlung an den zentralen Archivserver des DKV Tachomanager, der von E.Novation BTC betrieben wird. Die E.Novation BTC integriert mobile TIS-Produkte wie den „Tacho Remote Access Key = TRAK“ in das eigene Portfolio und erweitert so das Angebot um pfiffige Mobilkommunikationsprodukte.
„Mit TIS haben wir einen Partner, dessen Produkte unsere Lösungen optimal für den Kunden ergänzen. Von hoher Bedeutung für viele Kunden ist die Anbindung des digitalen Tachografen an die zentrale Disposition, um Lenk- und Ruhezeiten für den Disponenten jederzeit und aktuell zur Verfügung zu stellen. Hier bringt TIS die Erfahrung im Kommunikationsbereich in die Partnerschaft ein. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem erweiterten Produktangebot erfolgreich im Markt agieren können. Ein erster Prüfstein wird ein gemeinsamer Auftritt auf der IAA 2008 in Hannover sein“, unterstreicht Walther Bernard, Geschäftsführer von E.Novation BTC, die gute Zusammenarbeit.
Hintergrund E.Novation BTC
Die E.Novation BTC GmbH wurde 1994 unter dem Namen BTC Traffic Systems GmbH gegründet und im Mai 2006 von der E.Novation B.V. mit Hauptsitz in Rotterdam (Capelle aan den
IJssel, Niederlande) übernommen.
Mit der Übernahme des Unternehmens durch die E.Novation B.V. erfolgte auch eine Neuausrichtung der Produkte hinsichtlich Einsatz von neuen Technologien und Marktausrichtung. Alle neuen Produktentwicklungen werden als Software-as-a-Service angeboten. Das bedeutet, dass lediglich der Einsatz eines Internet Browsers mit Internetzugriff notwendig ist, um auf die entsprechenden Anwendungen zugreifen zu können. Derzeit werden auch alle vorhandenen Client Server Anwendungen auf die neue Technologie umgestellt.
Als Entwickler und Anbieter von Software für die Verwaltung, Disposition, Ortung und Abrechnung von Fahrzeugen, Fahrzeugflotten und mobilen Maschinenparks betreut E.Novation BTC derzeit mehr als 1.500 Kunden. Gemeinsam mit den künftigen Anwendern werden die Betriebsabläufe analysiert und effiziente Lösungen auf Basis der erprobten Standardsoftware gefunden.
Die Schwerpunkte der Produktpalette liegen im Bereich des Fuhrpark Management Systems und der Fahrzeugortung sowie auf dem gesamten Gebiet rund um den digitalen Tachographen.
Hier hat E.Novation gemeinsam mit einem weiteren Partner, dem DKV Euro Service, ein Produkt entwickelt – den DKV Tachomanager -, mit dem analoge und digitale Daten der Tachographen archiviert und ausgewertet werden können.
www.enovation-btc.de
04. August 2008
Die TIS Technische Informationssysteme GmbH präsentiert auf der Nutzfahrzeugmesse IAA erstmals die neu entwickelte „TruckBox premium“ mit integriertem GPS-Empfänger, Bluetooth-Schnittstelle und GPRS-Mobilfunktechnik. Die konsequente Ausrichtung auf die drahtlose Kommunikation führt zu einer extrem einfachen Installation der Box, die auch als so genannte „Kofferlösung“ erhältlich sein wird. Somit ist die „TruckBox premium“ eine leistungsfähige Einstiegslösung für die Telematik, die sich auch für den kurzfristigen Einsatz in verschiedenen Fahrzeugen eignet. Die IAA Nutzfahrzeuge findet vom 25. September bis zum 2. Oktober in Hannover statt. TIS stellt aus am Stand von ENovation BTC (Halle 23, Stand B23) sowie am Messestand von T-Mobile (Halle 24, Stand B15).
Durch die integrierte GPRS-Mobilfunktechnik kann die „TruckBox premium“ Auftrags- und Positions-Daten mit dem zentralen PSV3-Server von TIS austauschen. PSV3 steht für „professionelle Systeme zum Verfolgen, Verarbeiten und Validieren von Auftragsdaten, 3. Generation“ und bezeichnet ein System für das mobile Auftragsmanagement. PSV3 beschleunigt und optimiert den Datenaustausch zwischen Lkw und Zentrale.
Mit PSV3 können nicht nur Auftragsdaten, sondern auch Lenk- und Ruhezeiten schnell und fehlerfrei ausgetauscht werden. Sämtliche Daten werden über den hochverfügbaren PSV3-Server geleitet, der alle relevanten Informationen zusätzlich speichert und für spätere Auswertungen bereitstellt.
Durch die ebenfalls integrierte Bluetooth-Schnittstelle kann die „TruckBox premium“ mit einem weiteren Mobilgerät an Bord des Lkw kommunizieren. Durch die drahtlose Kommunikation muss die Box beim Einbau in den Lkw nicht aufwändig verkabelt werden, was zu einer extrem kurzen Einbauzeit führt.
Durch die ebenfalls in die „TruckBox premium“ integrierten GPRS- und GPS-Funktionalitäten benötigt das mobile Fahrzeugterminal des Fahrers lediglich eine Bluetooth-Schnittstelle. Eine weitere eigenständige Mobilfunkeinheit ist nicht notwendig, da die komplette Daten-Kommunikation zwischen Lkw und Zentrale über die „TruckBox premium“ abgewickelt wird.
Die „TruckBox premium“ kann aber auch als „Stand-alone-Lösung“ für den preiswerten Einstieg in die Telematik genutzt werden. Im Fahrzeug fest verbaut, ist die „TruckBox premium“ ohne ein weiteres Mobilgerät die optimale Lösung für eine verdeckte Ortung des Fahrzeugs. Kunden haben die Möglichkeit, die Lösung zu einem späteren Zeitpunkt um ein einfaches Mobilgerät mit Bluetooth-Schnittstelle zu erweitern.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die „TruckBox premium“ direkt an die FMS-Schnittstelle des Fahrzeugs anzuschließen. Auf diese Weise können die CAN-Bus-Fahrzeugdaten ausgelesen werden. Zur Verfügung stehen unter anderem der Dieselverbrauch, der bisherige Gesamt-Kraftstoffkonsum, der momentane Tankfüllstand, die Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion, Motortemperatur, Stellung des Gaspedals sowie die Bedienfrequenz von Kupplung und Bremse. Insgesamt ergibt sich aus den gesammelten und analysierten Daten ein exaktes Fahrerprofil. Dadurch haben Unternehmer und Flotten-Manager die Möglichkeit, ihre Fahrer und einzelne Verbrauchswerte zu bewerten und anschließend gezielt zu optimieren.